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Übersicht

Workshop Don Ross
CD Ballads, Ulli Bögershausen
Dreier 12-String
Neue Mechaniken für meine Aria-Maestro Konzertgitarre
XIV. Acoustic Guitar Workshop Böbblingen mit Pierre Bensusan
Meine Knut Welsch 12-fret Cut
Studiofotos meiner Knut Welsch

Workshop Don Ross
Bernas, Provence
27.5. - 3.6.2006

Ich gebe zu, ich bin Wiederholungstäter. Dies war bereits mein vierter Workshop bei der Mediterranean Music School. Und es war gleichzeitig der Workshop mit den größten Herausforderungen.

Die Ankündigung

Er gilt als einer der großen Neuerer der Akustik-Gitarren-Musik. Der Kanadier tourt seit Jahren rund um den Globus und verblüfft sein Publikum mit unglaublichen Grooves, perkussivem Spiel und einer Vielfalt an Gitarrenstimmungen, in denen er immer wieder erstaunliche Harmonien und Melodien
hervorzaubert. Fachkreise bezeichnen ihn als wahre Ein-Mann-Band. Don Ross ist der einzige Fingerstyle-Gitarrist, der es jemals geschafft hat, die prestigeträchtige US Fingerstyle Championship in Winfield, Kansas, zweimal zu gewinnen. Er spielte in den vergangenen Jahren u.a. auf den großen Festivals in Montreux, Montreal und Newton-Ards. Seine bisher neun CDs fanden größten Anklang und verkauften sich in für das Genre beinahe unglaublichen Stückzahlen.


Don Ross wird während des Workshops seinen Stil und seine Technik anhand verschiedener Kompositionen erläutern, die mit vorbereiteten Tabulaturen für die Teilnehmer erlernbar sein werden. Don Ross









Soweit die Theorie :-)

Der Workshop

Es begann relativ harmlos. Am ersten Tag gab es eine Einführung in die verschiedensten Tunings: Open Tunings wie DADFisAD (open D), DGDGBD (open G), CGCGCE (open C) oder Alternate Tunings (es erklingt kein Akkord, wenn man die Leersaiten spielt) und Modal Tunings (G-sus oder das beliebte DADGAD). Bei letzteren erklingt eine Harmonie, die nicht Dur und nicht Moll angehört, da die Terz durch die 4 ersetzt wird (suspended, sus).

Zu allen Tunings erfolgte eine ausführliche Erläuterung der Struktur und der Bildung der Stufendreiklänge der zugrunde liegenden Tonleiter.

Der erste Workshoptag endete mit  einem Stück von Bruce Cockburn, "Foxglove". Ein Stück, das vor Jahren den jungen Don Ross sehr beeindruckt hatte.
Eigentlich wäre hier schon erkennbar gewesen, wie sich der weitere Workshop gestalten sollte - lernen im Expresstempo!

WS-Atmosphäre

Am zweiten Tag erläuterte uns Don seine speziellen Spieltechniken: Taps und Slap harmonics. Und gleich wurde die Anwendung in seinem Stück "Elevation Music" geübt. Bei den Taps erzeugt er Töne durch hammer on ohne die Saiten zuvor anzuschlagen. Die Slaps werden mit der rechten Hand auf die Bundstäbchen der natürlichen flageolets (harmonics) erzeugt. Bei schnellen Folgen im Wechselschlag von Mittel- und Zeigefinger.

Für jemanden wie mich, der zwar schon lange Gitarre spielt, aber mit solchen Techniken zuvor nie in Berührung kam, war es zugleich faszinierend und "frustrierend" zu sehen, mit welcher Leichtigkeit Don Ross das zunächst für mich unspielbare Material zum Besten gab!

Ab jetzt war heftigstes Üben angesagt! Doch so recht gelingen wollte es zuerst nicht.
Die Kombination dieser Techniken mit Fingerstyle, komplexen, schnellen Rhythmen und den open tunings brachte mich an manchen Tagen an den Rand der Verzweiflung. Doch Don fand immer wieder einen Weg, die Begeisterung noch weiter anzufachen.

Polyrhythmen (3 gegen 2, 5 gegen 3, 3 gegen 4= "pass the goddamn butter" etc) ohne und mit Gitarre, als Gruppenübung mit sprechen und klatschen lockerten die Übungseinheiten an der Gitarre auf. Imme wieder streute Don weitere Stücke zur Erläuterung seiner Technik ein, zum großen Teil auch mit den dazugehörigen Noten für später.

Am dritten Tag wurde die Komposition "Elevation Music" vollends durchgenommen um am vierten Tag Individualunterricht zu erteilen. Waren wir bis jetzt immer in der Gruppe (8 Leute) zusammengewesen hatte nun jeder die Chance, individuelle Fragen direkt mit Don zu bearbeiten, sich einzelne Stellen nochmals in Zeitlupe zeigen zu lassen ...

An den beiden letzten Tagen dann die Steigerung "it's not an easy piece": Michael, Michael, Michael von seiner phantastischen CD passion session. Acht Seiten Noten/Tabs, gespickt mit allen technischen Raffinessen, in einer rasanten Gangart gezeigt und gespielt. Es war alles immer nachvollziehbar. Einzelne Teilnehmer (Masa, Matteo) kannten das Stück bereits, was bei den gemeinsamen Übeeinheiten hifreich war, da immer ein Gerüst vorhanden war, in das man sich wieder einklinken konnte, wenn man mal den Anschluss verloren hatte (was mir des öftern geschah).

Workshop
Gespannte Erwartung

Der letzte Workshoptag, der wie immer viel zu schnell kam, ging mit einer Fragestunde und einigen von Don auf speziellen Wunsch einzelner Teilnehmer gespielten Stücken zu Ende.

Insgesamt ein sehr gelungener Workshop, eine tolle, internationale Teilnehmergruppe (Masa aus Tokyo, Matteo aus Italien, Serge aus Frankreich, Marcel aus der Schweiz und Don aus Kanada, die weiteren Teilnehmer aus Deutschland), daher Gespräche in vielen Sprachen, ein schönes Hotel - ich kann dieses Erlebnis nur weiterempfehlen. Insbesondere ambitionierte Gitarristen sollten sich eine eventuelle Wiederholung des Don Ross-Workshops im nächsten Jahr nicht entgehen lassen.

Gruppenbild

Parallel zu dem Workshop mit Don Ross fand ein weiterer Workshop mit Peter Kroll-Ploeger statt. Peter und Don gaben am Donnerstag abend dann auch gemeinsam das obligatorische Dozentenkonzert.

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Ich bin sehr stolz auf meinen kleinen Beitrag zu Ullis letzter CD. Das Arrangement von Wonderful Tonight entstand in seinen Grundzügen während eines Workshops bei Ulli in der Provence. Anschliessend hat sich das Arrangement immer weiter entwickelt. Die Fassung auf der CD trägt deutlich die Handschrift von Ulli. Ich selbst spiele das Stück in einer etwas anderen Fassung, die Ihr demnächst :-) hier downloaden könnt.




Ballads


Ballads CD

Ballads
1)Eternity (originally performed by Robbie Williams) 4:18 M.&W. Guy Chambers/ Robbie Williams publ. by: EMI
2)Beautiful (originally performed by Christina Aguilera) 3:25 M.&W. Linda Perry publ. by: Famous Music Corp.
3)Unbreak My Heart (originally performed by Toni Braxton) 4:11 M.&W. Diane Warren publ. by: Realsongs
4) More than Words (originally performed by Extreme) 4:02 M.&W. Nuno Bettencourt/ Gary Cherone publ. by: Funky Metal Music
5) Kiss from a Rose (originally performed by Seal) 4:31 M.&W. Henry Samuel publ. by: Perfect Songs Ltd.
6) Right Here Waiting (originally performed by Richard Marx) 3:45 M.&W. Richard Marx publ. by: CHI Boy
7) Wonderful Tonight (originally performed by Eric Clapton) 3:48 M.&W. Eric Clapton publ. by: EC Music
8) I Swear (originally performed by All4One) 3:53 M.&W. Baker / Meyers publ. by: MorganActive Songs Inc.
9) Wake Me up When September Ends (originally performed by Green Day) 4:10 M.&W. Armstrong, Pritchard; Wright publ. by: WB Music Corp.
10) I Believe I Can Fly (originally performed by R.Kelly) 3:43 M.&W. R. Kelly publ. by: Zomba Songs Inc.
All titles arranged by Ulli Bögershausen, except no. 7 arr. by Jürgen Ortmeier & Ulli Bögershausen
10 Titel = 40:12

Zu Ullis Shop


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Hier findet ihr einige Bilder meiner neuen 12-saitigen Gitarre von Armin Dreier.
Ici, vous trouvez quelques images de ma nouvelle guitare 12-cordes construit par Armin Dreier.

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Oben Boden Front1 Front2 Front3
Front4 Kopf Kopf hinten Halsverbindung Seite
Rosette Zargenfuge Rohbau Innen Rohbau Kopf Lackierung

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Neue Mechaniken für meine Aria Maestro Konzertgitarre

Da die Mechaniken meiner Aria Konzertgitarre nach mehr als 30 Jahren ihren Dienst nicht mehr richtig erfüllen wollten, mussten sie durch Neue ersetzt werden. Meine Wahl fiel nach einigem Suchen auf die Gotoh 35G1600. Nach dem Umbau bin ich der Meinung, dies war keine schlechte Entscheidung :-))
Da man so etwas nicht alle Tage macht habe ich die Aktion für die Nachwelt festgehalten.

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Vorher

Vorher
Ohne Saiten

Die Saiten sind entfernt
Abschrauben
Die Schrauben der alten Mechanik werden vorsichtig gelöst
Entfernen
Nachdem alle Schrauben gelöst sind lässt sich die Mechanik herausziehen
Die Neuen
Das werden die neuen Mechaniken für meine Gitarre:
Gotoh 35G1600
Out of the box

Out of the box!!
Alt gegen Neu


Alt gegen Neu
FestschraubenDie äußeren Bohrungen für die Befestigungs-
schrauben passen. Die Mechanik wird damit fixiert
Neue BohrungenDie inneren Bohrungen passen leider nicht - was vorher klar war. Also wird vorsichtigst 1mm vorgebohrt
Einsetzen der Mechanik

Die neue Mechanik wird eingesetzt
Noch ohne Saiten
Bis auf die Saiten sieht das schon sehr gut aus :-))
FertigGeschafft. Die Gitarre lässt sich wieder hervorragend stimmen - und hat optisch und haptisch gewonnen
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Der etwas andere Workshop 

Pierre Bensusan

Thomas Brenner von der AWO Böblingen-Tübingen lud vom 13. bis 15.11. 09 zum mittlerweile XIV. Acoustic Guitar Weekend nach Böblingen ein. 14 Workshopteilnehmer trafen sich am Freitagnachmittag, gespannt, was Pierre Bensusan für sie vorbereitet hatte.

Alle Teilnehmer hatten offensichtlich schon Erfahrung mit Gitarrenworkshops, einige hatten auch schon einen Blick auf die zugesandten Tabulaturen, z.B. von Pierre’s Stück L’Alchimiste, geworfen. Kein einfacher Stoff. Und das sollte in etwas mehr als 10 Stunden erarbeitet werden?

 

Doch es kam ganz anders. Pierre hat mit uns nicht an seinen Stücken gearbeitet, sondern an den Grundlagen unserer Musikalität und an unserer Beherrschung der Gitarre als deren Ausdrucksmittel gefeilt. Vermeintlich einfache Arpeggien entwickelten sich zu anspruchsvollen Rhythmusübungen, die eine wertvolle Grundlage für die tägliche Übepraxis und das erarbeiten von neuen Stücken oder eigenen Kompositionen und Arrangements darstellen können. Technische Feinheiten wie das Abdämpfen von Saiten mit den Fingern der rechten Hand erlauben es, nur die Töne klingen zu lassen, die im aktuellen musikalischen Kontext wichtig sind. Die Töne sollen Ihre Bedeutung dadurch erhalten, dass sie nicht durch ausklingende Töne zugedeckt werden – außer, das ist ausdrücklich so gewollt und musikalisch sinnvoll.

Das Apoyando, eine Anschlagstechnik der klassischen Gitarre, wird erweitert durch den Anschlag des Fingers mit der Rückseite des Nagels – die Saite, an der angelegt wird dient gleichermaßen als Sprungbrett für die Rückbewegung. Damit sind interessante Effekte erzielbar.

Streckungsübungen für die linke Hand, kombiniert mit Hinweisen, wie die Bewegungen der Finger geräuschlos organisiert werden können, erweitern den erreichbaren Tonumfang, aber nur, wenn die Übungen Eingang in die Überoutine finden und regelmäßig praktiziert werden.

 

Gespräche über die Erfahrungen eines professionellen Musikers, die Bühnenpraxis, das Arrangieren und Komponieren waren mehr als eine Ergänzung. Es war Pierre sehr wichtig, uns zu zeigen, dass die Gitarre das „sekundäre“ Instrument ist, unser Hauptinstrument sind wir selbst. Unsere Musikalität, das Rhythmusempfinden, unser Respekt für unseren Körper, unser Wunsch, Neues zu entdecken und dafür auch gewohnte Pfade zu verlassen, sind die wichtigste Grundlage für eine musikalische Weiterentwicklung. Dabei hartnäckig zu bleiben, sich eigene Wege zu erarbeiten, Herausforderungen zu meistern und sich immer wieder selbst klar zu machen, dass man so jedes Ziel erreichen kann, war seine Botschaft zum Abschluss.

 

Für mich ein rundum gelungener Workshop, der durch ein phantastisches Konzert am Freitagabend in der Aula des Albert Einstein Gymnasiums in Böblingen einen zusätzlichen Höhepunkt fand.

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Meine Knut Welsch 12-fret Cut

Bilder aus der Bauphase (klick führt zu Großansicht)
Holzsatz Boden Holzsatz Decke Decke und Boden
Vor dem Schließen der Box Rückseite Rückseite
Frontansicht
Sie ist da
Elle est arrivée


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Neue Bilder meiner Welsch aus dem Fotostudio
Des nouvelles images de ma Welsch, prise au studio photo

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Welsch liegend Welsch Totale
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